Metal Christmas und Headbanging New Year?

Lange wars hier ruhig….

In der Zwischenzeit hab war ich noch bei 2 Konzerten in Nürnberg, mehr oder weniger Back to Back: am 12. September auf der Storming across Europe Tour mit Brainstorm und Alestorm (ahja, deshalb Storming… 😉 )und am 16. September bei Rage. Beide waren haben zwiespältige Eindrücke hinterlassen.

Zuerst Mal zu Brainstorm. Als ich gehört hab, dass es ne Doppelheadlinertour wird, war ich ob des Co-Headliners skeptisch. Alestorm machen, eigener Aussage nach Piratemetal, ein Mix aus Speed und Thrash und sind wohl ein wenig mit J.B.O. zu vergleichen, was die Texte angeht. Gesangstechnisch wird auch schon Mal gegrowlt/gebrüllt. Ich steh auf so Musik, siehe Lamb of God. Kann gut abgehen. In meinem Fall hats aber bei der Band nicht funktioniert, da mir der Kontrast zu Brainstorms melodischem Powermetal amerikanischer Färbung dann doch zu groß war. Als weitere Vorbands gabs noch Trolldhaugen und Crimson Shadows. Mir bis dahin unbekannt. Trolldhaugen sind schwer zu beschreiben, abgedrehter Metal mit nem Sänger der rumhüpft und laute ins Mikro abgibt…. Naja, not my cup of tea. Crimson Shadows spielen Melodic Death Metal, kommen aus Kanada. War ganz ok, aber auch hier das Problem mit dem großen Kontrast zum erwarteten Power Metal. Da es das Auftaktkonzert zur Tour war, gabs hie und da noch n paar technische Probleme. Brainstorm kamen als drittes auf die Bühne und waren für mich das Highlight. Geile Songs, spielfreude pur. Vordere Reihe, mal wieder den Front Row Mosher gemacht. 😉 Problem hier war allerdings, dass das Bühnenlevel locker 2 Meter über Publikumsboden liegt. Keine Absperrung, man muss also selber dafür sorgen, dass man nicht ganz vorne steht, denn sonst sieht man nix…. So noch nie gesehen und werde ich hoffentlich auch nicht mehr so oft erleben! Vor dem Einlass hat man schon gemerkt, dass viele eher wegen Alestorm gekommen sind, die meisten dann zum Auftritt auch schon gut angeheitert. Die hatten dann ihren Spaß. Ich hab mich dafür drum gekümmert, ein paar Autogramme von Brainstorm auf meine Flagge zu bekommen. Todde, Andy und Dieter hab ich erwischt, Mille und Toni leider nicht. Dabei wollt ich doch mit Toni noch über seine Ex-Band Farmer Boys und über Tieflader quatschen… Man kann halt nicht alles haben.

Das Rage Konzert war dann auch wieder ein besonderes Erlebnis: Die erste Vorgruppe Soundchaser spielte ne gute Stunde, was schon Mal sehr ungewöhnlich für eine eher unbekannte Gruppe ist. Der Sound bzw. die Musik ist genial, geht leicht in Proggige Regionen, und so wie ich das verstanden hab, ist der Sänger/Gitarrist Marcos Rodriguez wohl das einzige ständige Mitglied. Die Songs luden echt zum Bangen ein und es war schon nach ein paar Songs klar, dass ich den Merchandise Stand von den belgischen Jungs besuchen werde. 1 CD und 2 Patches für meine Kutte hab ich mitgenommen. Den Namen Soundchaser hat Marcos eigener Aussage nach dem Album Soundchaser von Rage entliehen und extra bei Peavy angefragt, ob das ok ist. Peavy scheints wohl zu gefallen, denn sonst wären die Jungs wohl nicht auf der Tour dabei gewesen. 😉 Nach Soundchaser sollten eigentlich Lion Twin auf die Bühne kommen…. Eigentlich, denn wer kam, waren Peavy und Victor. Man sah ihnen schon an, dass was nicht stimmt. Der Drummer André musste wohl ins Krankenhaus, sie wussten selber nicht, was er genau hat. Folge: Konzertabsage. Jetzt war auch klar, warum eine Vorband eine Stunde Spielzeit bekommt. Es tat ihnen sichtlich Leid, sie versprachen aber, nach der zweiten und zugleich letzten Band zum Merch Stand zu kommen, um Autogramme zu geben und für Fotos bereit zu stehen. Da ich mir Lion Twin eh nicht geben wollte, weil meine Stimmung auf dem Tiefpunkt war, bin ich erst Mal raus und hab mich mit ner LP des Albums 21 (ja, Analog ist in!), nem Patch und nem Shirt eingedeckt. Patch und LP hab ich natürlich signieren lassen! 😉 Ich hab mich dann noch gut mit nem anderen Metalhead unterhalten und wir haben derweil Lion Twin vom Vorraum aus gelauscht. War ok, aber wir haben beschlossen, dass wir nix verpassen. Zum Glück haben die Rager und die Veranstalter vom Hirsch gleich gesagt, dass schnellst möglich ein Ersatztermin bekannt gegeben wird, man könnte die Karten selbstverständlich zurückgeben oder zum Ersatztermin kommen. Ist ja wohl logisch, was ich gemacht habe, oder? Zumal mein Ticket ja eh von Rage und Soundchaser unterschrieben ist…. 😀 Nen Konzertabbruch hab ich zum Glück bisher noch nicht gehabt.

Ersatztermin ist am 15.12., wir sind also mehr oder weniger in der Jetztzeit angekommen. Jedoch hat der liebe Musik/Metal Gott (nein, nicht Rob Halford) ein paar weitere Konzerte in den Dezember gelegt, so dass mein Jahresabschluss glorreich werden wird! \m/

12.12. Sodom/Vader/Arch Enemy/Kreator in der Eventhalle Geiselwind. Thrash und Death Metal Titanen zusammen auf Tour, Metaller, was willst Du mehr?

Genau, Rage. Wie gesagt, am 15.12. wieder im Hirsch, dieses Mal hoffentlich ohne Probleme. Anscheinend sind Tri State Corner und Törr die Supporter. TSC waren auch schon zum Teil im Herbst dabei und Törr sagt mir überhaupt nix. Bin gespannt.

Und noch mehr geht ja fast nicht. Eben: Fast! Am 20.12. Knock Out Festival in Karlsruhe (ja, der Schwob geht freiwillig ins Badnerland, wo die beim schwätze scho singe dun!). Das wird sicher ein genialer Abend, denn eröffnen werden Anvil, dann folgen schon Primal Fear. Also 2x PF dieses Jahr, Auftaktkonzert und Abschluss! Als nächstes spielen Unisonic, Gamma Ray’s Kai Hansens zweite Band. Zusammen mit seinem Kumpel Michi Kiske, dem alten Sänger von Helloween. Auf Platte schon ziemlich gut, bin mal gespannt, wies Live wird! Dann wirds rockiger, denn die Dänen von den Pretty Maids und die Schweizer Gotthard haben sich eher dem Hard Rock verschrieben. Und als Abschluss des Abends gibts dann noch die Hessen Edguy um Spaßgranate Tobi Sammet. Ist dann glaub auch schon das dritte Mal, dass ich die seh, dabei gefällt mir doch eigentlich nur das Album Hellfire Club… Aber was will man machen, wenn sie Vorband von den Scorpions waren und beim Santa Rock 2012 in Bamberg dabei waren? Genau, Klappe halten und sich an den metallischen Klängen erfreuen, die das Jahr 2014 ausklingen lassen.

Überhaupt war 2014 ein sehr von der Musik geprägtes Jahr. Ich hab viel mehr Musik als Filme gekauft bzw. im Kino gesehen, woran das lag, kann ich gar nicht sagen. Übersättigung an Filmen? Musik kann man neben anderen Tätigkeiten noch gut konsumieren/geniesen. Zum Beispiel beim Autofahren. 2014 war ich auch viel Unterwegs. 2x Schweden und zurück, diverse fahrten in die alte Heimat, so kommen schon Mal locker 30.000 Kilometer im Jahr zusammen. Und es sieht nicht so aus, als dass es in 2015 weniger wird.

Überhaupt 2015: Headbanging New Year? Japp, denn es steht eine Best of von Gamma Ray an, Ende Januar kommt sie raus. Die erste Best of, Blast from the past, war damals mein Einstieg zu Gamma Ray. Geile Scheibe, sämtliche Songs wurden von der damaligen Besetzung neu eingespielt. Dann werden mit Sicherheit noch weitere geile Alben rauskommen, einen Konzerttermin hab ich schon ins Auge gefasst, mal sehen, obs mit HammerFall und mir im Februar klappt! Und auch sonst bietet 2015 viel interessantes und neues: Zwischenprüfung bei meiner Umschulung usw. Lasst euch überraschen, ich werde versuchen, mich wieder regelmäßiger zu Wort zu melden! Versprochen! Hoffentlich schon nach dem 20.12. mit Eindrücken meines musikalischen Jahresabschlusses!

Stay heavy! \m/

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Front Row Mosher….

Ja, wenn man bei (Metal)-Konzerten in der ersten Reihe ist, kann man so einiges erleben.

James Hetfield steht vor einem und singt/spielt die erste Strophe von „One“, Ralf Scheepers kickt den Ventilator vor dir in den Graben und trifft dabei fast nen Fotografen, man macht High Fives mit den Jungs von Brainstorm oder man taucht in der Tour Documentary von Rhapsody of Fire auf….

All das ist mir passiert.

Warum geht man in die erste Reihe? Ein Platz, den man verteidigen muss; ein Platz, bei dem man sich nichts zu trinken holt oder sich erleichtern kann. Eben wegen solchen Situationen. Man will den Bands, auch den Vorgruppen, zeigen, wie sehr man sich mit ihrer Musik identifiziert, was die Musik für einen selbst bedeutet. Klar, der Sound ist nicht der Beste, aber wenn man auf guten Sound steht, stellt man sich hinten beim Mischer hin. Aber die richtige Action erlebt man halt nur in der ersten Reihe. Man merkt sofort, ob die Band gut drauf ist oder nicht, man sieht, wie viel Spaß die Jungs und Mädels da vorne auf der Bühne haben, die Leute neben einem gehen genauso ab und haben Spaß.

Klar, man opfert dafür auch einiges. Man sollte früh vor Ort sein und beim reingehen nicht erst noch das Merchandise prüfen. Dazu hat man nach dem Konzert noch genug Zeit! 😉 Und wie schon erwähnt, geht man am Besten mit leerer Blase in die erste Reihe. Wenn man Glück hat, kann man auch die Bandmitglieder vor der Halle noch treffen und kurz mit ihnen schwätzen, so geschehen beim Gamma Ray Konzert. Henjo ist super sympathisch und nimmt sich für die Fans Zeit, gibt Autogramme usw. Und eben bei diesem Konzert war es auch, dass ich wieder Mal in der ersten Reihe stand und so logischerweise mehrfach gefilmt wurde, als die Vorgruppe Rhapsody of Fire ihre Tourdoku machte. Man wurde sogar am Eingang drauf hingewiesen, dass Filmaufnahmen gemacht werden und wer nicht gefilmt werden will, soll nicht nach vorne gehen.

Ich bin nicht wegen Rhapsody of Fire hin, deren Musik ist nicht unbedingt mein Ding. Ist mir zu…. keine Ahnung. Ich bin wegen Stormwarrior und Gamma Ray hin. Stormwarrior hab ich 2002 das erste Mal gesehen, als Vorgruppe von Iron Savior. Damals hats mir nicht so gefallen, aber jeder kann sich ja Mal täuschen. Und Gamma Ray sind sowieso eine Macht, Live und auf Platte. Gut, Kai Hansen, der Sänger/Gitarrist war von einer Bronchitis geplagt, aber dadurch wurde das Konzert zu was besonderem, denn der Sänger von RoF kam für ein paar Songs auf die Bühne und ein Freund der Band, Frank Beck, hat auch ein paar Songs übernommen und diese Darbietungen waren HAMMER! Etwas, was man nicht so oft erlebt.

Und eben für solche Ereignisse geht man in die erste Reihe und hat nen Abend lang Spaß!

Hier noch der Link zur Tourdoku. Achtet auf die ersten Sekunden und später auf die Shots von oben, da bin ich quasi unterhalb der linken Bassdrum. 😉

Year One

Wahnsinn, wie schnell doch ein Jahr vergehen kann… Und 12 Jahre erst…

Vor einem Jahr saß ich hier auf dem Sofa, fertig, geplättet von dem vergangenen Wochenende, gar nicht fähig, zu realisieren, was da alles passiert ist. Und dennoch glücklich!

Was war passiert? Nun, ich hab die Frau geheiratet, mit der ich an diesem Wochenende 11 Jahre zusammen war. Freunde und Familienmitglieder aus Nah und Fern waren da, um mit uns zu feiern, uns „Rückhalt“ zu geben (nein, ich hatte keine Panik, kurz bevor es ernst wurde!) und für uns Sachen zu machen, an die wir noch in x Jahren denken werden! Leute, die uns in den vorangegangenen 11 Jahren begleitet hatten; Leute, denen klar war, dass Corinna und ich ein Paar werden würden, noch bevor es uns wirklich klar war; Leute, denen wir etwas bedeuten und die uns natürlich auch etwas bedeuten. Leider haben es nicht alle, die eingeladen waren, geschafft, zu kommen, aber so ist das eben… Sie haben eine verdammt geile Party verpasst!!!

Wenn man zurückblickt auf die letzten 12 Jahre oder auch „nur“ auf die letzten 12 Monate, dann erkennt man, wie viel man doch zusammen erlebt hat und wie schnell die Zeit doch rumging. Dabei meint man, sooo lange KANN das doch gar nicht her sein, und doch, es ist so. Man erkennt, wie man sich verändert hat und wie sehr man sich an den anderen gewöhnt hat und nicht mehr ohne diese wichtige Person sein kann. Klar gibts Zeiten, da wünscht man den anderen zum Mond, aber diese Zeiten sind zum Glück doch sehr selten!

Ich bin gespannt, was die nächsten Monate und Jahre bringen werden. Dinge, die wir planen und die wir nicht planen (gemäß Loriot: „Unser Plan erfährt eine Änderung!“); Dinge die geschehen werden, weil es nicht anders geht; Dinge, die uns und alle anderen Überraschen werden. Eins weiß ich aber:

CORINNA, ICH LIEBE DICH! UND DAS WIRD SICH SO SCHNELL NICHT ÄNDERN!! 🙂

Früher war alles böser….

Wenn man so in letzter Zeit bzw. in den letzten Jahren z.B. auf schnittberichte.com mitverfolgt hat, welche Filme, die früher so böse waren, dass sie indiziert werden mussten, mittlerweile mit einer Jugendfreigabe (FSK 16) neu geprüft wurden, so kann man schon Mal den Kopf schütteln.

Der Terminator, der Predator, das Phantom-Kommando, der RoboCop oder ganz frisch der Running Man… alle früher so brutal und böse, dass sie nur an Erwachsene unter der Ladentheke auf Nachfrage verkauft werden durften. Alle jetzt frei erhältlich. Nicht alle mit einer neuen Freigabe, aber alle kann man jetzt problemlos in den Multimediaabteilungen der bekannten (Online-)Händler finden.

Es ändert zwar nichts an der Klasse der Filme, aber es nimmt ihnen etwas von der Magie und der Legende, die sie früher umgab! Warum ist das jetzt auf ein Mal so? Waren die Gremien, die in den 80ern die Filme prüften, so Zart besaitet oder sind die jetzigen zu Hart im nehmen? Klar ist, dass sich die Medienlandschaft und die Wahrnehmung derselben gegenüber früher geändert hat. Das Internet, dass eigentlich alles verfügbar macht, auch die Sendungen, die im TV zu sehen sind, zeigen viel mehr extremes und mehr sexualität am Nachmittag. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich als 12jähriger etwas über Vergewaltigungen, Kindesmisbrauch oder Mobbing auf dem Schulhof gesehen bzw. wahrgenommen hätte. Heute muss ich den Kopf schütteln, wenn ich so was im TV sehe und frage mich, was denn Los ist. Sind wir alle so abgestumpft? Es wird wohl so sein.

Damals musste die Jugend durch die Obrigkeit geschützt werden, heute scheint es eigentlich keinen mehr zu interessieren. Ich wünsche mir eigentlich wieder die Vorabendserien von früher zurück, denn es gab damals, als man nur 3 Programme empfing, im Vergleich zu heute, qualitativ viel besseres zu sehen…

Und was die bösen Filme angeht: ich freue mich auch, dass die Klassiker einem breiten Publikum zugänglich sind, denn sie SIND einfach gut gemachte Fiktionale Filme! Über den Sinn oder Unsinn einer Indizierung von Filmen lasse ich mich eventuell ein anderes Mal aus. Auch darüber, dass ein Film, der eh ab 18 Jahren freigegeben ist, noch geschnitten werden muss, um auf dem deutschen Markt veröffentlicht zu werden. Denn eine Zensur findet ja eigentlich nicht statt…

The sound of Musik

2014 verspricht, zumindest für mich, musikalisch ein gigantisches Jahr zu werden.

Primal Fear, das German Metal Commando und Stormwarrior haben heute mit „Delivering the black“ und „Thunder & Steele“ jeweils ein geniales Album rausgebracht. Iron Savior legen Ende Februar nach, Gamma Ray haben für Ende März „Empire of the undead“ angekündigt, Brainstorm hauen im April „Firesoul“ raus. Für Powermetal-Liebhaber wie mich ist das erst Quartal schon Mal gesichert.

Für die Deutschrockfans steht, wenn man den Internetgerüchten glauben schenken darf, DIE Reunion ins Haus. Die Böhsen Onkelz werden den Rücktritt vom Rücktritt begehen. Ich finde das eher schade, denn gerade den Onkelz hatte ich es abgenommen, dass sie keine Reunion feiern werden. Nun ja, man kann dazu stehen wie man will…

Kein Licht ohne Schatten: die Frühjahrstour von Motörhead wurde Aufgrund des schlechten Gesundheitszustands von Lemmy verschoben/abgesagt. Lemmy gings letztes Jahr ja schon dreckig, er musste das Wackenkonzert abbrechen. Knapp 40 Jahre Alk, Drugs & Rock ’n Roll fordern halt auch vom Urgestein den Tribut. Ich bin froh, dass ich Motörhead 2012 noch Live erleben durfte.

2014 markiert auch den 30. Geburtstags eines für mich sehr wichtigen Albums: „Ride the lightning“ von Metallica. Das Album hat mir die Türen zu weiten musikalischen Spektren geöffnet. Thrash Metal war der Anfang, wenn man ein Mal Blut geleckt hat, will man immer mehr (zumindest wars bei mir so…). Megadeth folgten, Slayer kamen und stießen durch ihre Brachialität wiedrum eine Türe auf… Death Metal folgte, In Flames, Hypocrisy und generell der Schweden-Tod zogen mich in den Bann. So gehts immer weiter. Zurück zu Metallica: sie haben angekündigt, 2014 wieder ins Studio zu gehen. Wird ja auch langsam mal wieder Zeit, „Death Magnetic“ wird ja auch schon 8 Jahre alt… Ach ja, so wie die Dinge stehen, werd ich Metallica dieses Jahr wieder Live sehen. Wäre dann insgesamt das neunte Mal. Auch net schlecht. 😀 Und Iron Maiden könnt ich dann auch noch mitnehmen…

Aber erst Mal stehen Primal Fear an. Da hör ich die Band schon so lange (seit ca. 2000) und hab sie bisher nur ein Mal gesehen. Dafür aber in Kombi mit ner anderen geilen schwäbischen Metalband: oben schon erwähnte Brainstorm. 2009 brachten sie die altehrwürdige Rockfabrik in Ludwigsburg zum kochen. Wer sich ein Bild davon machen will, der möge dem Link folgen: http://www.youtube.com/watch?v=a1z_qXkx-yM

Dann gibts dieses Jahr ja auch noch viel „altes“ Zeugs zu entdecken. Wage ich mich an die Children of Bodom? Oder doch eher Blind Guardian? Wie gesagt, es verspricht, gigantisch zu werden…

Wer ist Chuck und warum „fm“?

Warum hat der Blog diesen Namen?

Chuck ist mein Spitzname. „Verpasst“ hat ihn mir ein ehemaliger Kollege und guter Freund. Da ich ja so ein, zwei Filme mag und mein Nachname Walker ist, gab es für ihn nur einen logischen Spitznamen für mich: Chuck. Denn Chuck Norris hatte in den 90ern ja diese TV Serie „Walker – Texas Ranger“. Und um diesen Spitznamen in der Firma auch gleich richtig einzuführen, schickte er eine E-Mail, die 100 der sogenannten „Chuck Norris Facts“ enthielt. Also diese Sprüche wie „Wenn Chuck Norris ins Wasser springt, wird er nicht nass, das Wasser wird Chuck Norris“ usw. Die Kollegen nahmen den Spitznamen sofort an und es ging sogar so weit, dass ich neuen Kollegen nur mit „Chuck“ vorgestellt wurde. Die witzigste Situation war die, dass ich ein Mal eine E-Mail an einen relativ großen Verteiler schickte. Kurz darauf wanderte ich durch die heiligen Hallen und unterhielt mich mit meinem „Täufer“. Ein relativ neuer Kollege laß währenddesse meine Mail und fragte laut in die Runde: „Wer ist eigentlich dieser Walker, der schickt mir dauernd E-Mails?!?!“ Darauf hin erwiderte ich grinsend, dass ich das wäre. Seine verdutzte Antwort war: „Nee, Du bist doch Chuck!“ 😀

Und warum „fm“? Würde ich eine Internetradiostation betreiben, wäre der Name eben Chuck FM. FM kann aber auch für Film und Musik stehen. Oder Fotographie und Medien. Oder, oder, oder…

Da fällt mir grade ein Film ein, der Musik bzw. Radio und Story sehr gut vereint: „Hart auf Sendung“ mit Christian Slater. Nur kurz zur Handlung: Die Familie eines Teenagers zieht von der Ostküste nach Arizona. Der Teenager findet zu den gleihaltrigen keinen Anschluss und versucht, mit seinem Kurzwellensender seine alten Freunde im Osten zu erreichen. Dies funktioniert nicht, er schafft es aber als „Happy Hard Harry“, seine Mitschüler zu erreichen, die das ganze über Radio hören können. Außerdem spielt er immer wieder Songs, sprich er betreibt einen Piratensender. So wird er zum unbekannten Helden seiner Schule, da er nebenbei illegale Machenschaften der Rektorin aufdeckt. Wie das ganze ausgeht, müsst ihr schon selber rausfinden. Ich hab den Film unzählige Male gesehen, da mich die Story packt und der Soundtrack Super ist.

Welcome to the real (or fictional?) world….

Ich sage oft: „Der Fernseher war früher mein bester Freund!“

Nun ja, stimmt nicht ganz, aber ich saß früher oft viel vor dem Kasten, speziell die Vorabendserien im ZDF hatten es mir angetan. Damals, als es nur 3 Programme gab.

Als dann der Kabelanschluss gelegt wurde, gings praktisch bergab mit mir. Sooo viele Programme, die gesehen werden wollten. Tele5 (nicht vergleichbar mit dem heutigen Sender…), RTL, Sat.1, Pro7. So viele Serien, die entdeckt werden wollten. So wurde ich zum Medienfreak. Filme, Serien, … ach ja, die Musik.

Mit der Musik fings eigentlich noch früher an. Als Kleinkind bekam ich irgendwann eine Kassette (ihr wisst schon, viereckig mit zwei Löchern, und manchmal brauchte man nen Bleistift, um den Bandsalat wieder in Ordnung zu bringen!) mit dem Titel „Goldene Europaerfolge ’83“ in die Finger. Das erste Lied da drauf war „Major Tom – Völlig losgelöst“ von Peter Schilling. Ein paar Songs später, oder wars auf der zweiten Seite?, kam dann Mike Oldfields „Moonlight Shadow“. Das Gitarrensolo aus diesem Lied hat mich wohl geprägt, denn nach wie vor steh ich auf gute, handgemachte, Musik, am liebsten mit viel Gitarreneinsatz. Dazu werde ich mich mit Sicherheit noch intensiv äußern!

Nicht vergessen darf ich die Kassetten mit den Abenteuern der drei ???, die Fünf Freunde, TKKG usw. Als ich dann irgendwann dank der Lucky Luke Comics lesen konnte, gings auch literarisch mit mir los. Eben die Bücher der vorgenannten Serien zogen mich in die fiktionalen Welten von Justus, Georgi, Klößchen & Co. Asterix und Lucky Luke gingen eigentlich auch immer. Heute sinds eher die Bücher von Tom Clancy, die mich fesseln.

Ihr seht, es gibt bei mir immer irgend eine mediale Verknüpfung. Vom Hörspiel zum Buch, vom Buch zum Film, vom Film zum Soundtrack usw. Generell nimmt momentan die Musik bei mir den größeren Stellenwert ein. Ich kann sie einfacher konsumieren oder genießen, als einen Film oder ein Buch.  Morgens im Bus, unterwegs im Auto, daheim via Stereoanlage…. Ich kann Dinge nebenher erledigen (dann konsumiere ich) oder einfach auf dem Sofa liegen und lauschen (dann genieße ich). Ich kann dabei abschalten. Bei einem Film oder einem Buch geht das eher weniger, da man ja sonst der Story nicht wirklich folgen kann.

Aber auch das wird sich mit Sicherheit wieder verschieben. Das tuts nämlich immer wieder. Letzten Sommer hab ich einige Filme täglich geschaut. Ich hatte (und habe immer noch) einige Filme, die ich in die Sammlung gestellt hab, aber bisher keine Lust hatte, sie auch anzusehen. Bei den BluRays bin ich jetzt bei Null ungesehenen, bei den DVDs sinds noch irgendwas um die 40… Von den ungelesenen Büchern fang ich jetzt gar nicht erst an.

Mal sehen, wo mich die Reise mit diesem Blog hinführt. Welcher Film wird als nächstes geschaut, welche CD gehört? Schaff ich es endlich Mal wieder, ein Buch zu lesen?