Archiv | Januar 2014

The sound of Musik

2014 verspricht, zumindest für mich, musikalisch ein gigantisches Jahr zu werden.

Primal Fear, das German Metal Commando und Stormwarrior haben heute mit „Delivering the black“ und „Thunder & Steele“ jeweils ein geniales Album rausgebracht. Iron Savior legen Ende Februar nach, Gamma Ray haben für Ende März „Empire of the undead“ angekündigt, Brainstorm hauen im April „Firesoul“ raus. Für Powermetal-Liebhaber wie mich ist das erst Quartal schon Mal gesichert.

Für die Deutschrockfans steht, wenn man den Internetgerüchten glauben schenken darf, DIE Reunion ins Haus. Die Böhsen Onkelz werden den Rücktritt vom Rücktritt begehen. Ich finde das eher schade, denn gerade den Onkelz hatte ich es abgenommen, dass sie keine Reunion feiern werden. Nun ja, man kann dazu stehen wie man will…

Kein Licht ohne Schatten: die Frühjahrstour von Motörhead wurde Aufgrund des schlechten Gesundheitszustands von Lemmy verschoben/abgesagt. Lemmy gings letztes Jahr ja schon dreckig, er musste das Wackenkonzert abbrechen. Knapp 40 Jahre Alk, Drugs & Rock ’n Roll fordern halt auch vom Urgestein den Tribut. Ich bin froh, dass ich Motörhead 2012 noch Live erleben durfte.

2014 markiert auch den 30. Geburtstags eines für mich sehr wichtigen Albums: „Ride the lightning“ von Metallica. Das Album hat mir die Türen zu weiten musikalischen Spektren geöffnet. Thrash Metal war der Anfang, wenn man ein Mal Blut geleckt hat, will man immer mehr (zumindest wars bei mir so…). Megadeth folgten, Slayer kamen und stießen durch ihre Brachialität wiedrum eine Türe auf… Death Metal folgte, In Flames, Hypocrisy und generell der Schweden-Tod zogen mich in den Bann. So gehts immer weiter. Zurück zu Metallica: sie haben angekündigt, 2014 wieder ins Studio zu gehen. Wird ja auch langsam mal wieder Zeit, „Death Magnetic“ wird ja auch schon 8 Jahre alt… Ach ja, so wie die Dinge stehen, werd ich Metallica dieses Jahr wieder Live sehen. Wäre dann insgesamt das neunte Mal. Auch net schlecht. 😀 Und Iron Maiden könnt ich dann auch noch mitnehmen…

Aber erst Mal stehen Primal Fear an. Da hör ich die Band schon so lange (seit ca. 2000) und hab sie bisher nur ein Mal gesehen. Dafür aber in Kombi mit ner anderen geilen schwäbischen Metalband: oben schon erwähnte Brainstorm. 2009 brachten sie die altehrwürdige Rockfabrik in Ludwigsburg zum kochen. Wer sich ein Bild davon machen will, der möge dem Link folgen: http://www.youtube.com/watch?v=a1z_qXkx-yM

Dann gibts dieses Jahr ja auch noch viel „altes“ Zeugs zu entdecken. Wage ich mich an die Children of Bodom? Oder doch eher Blind Guardian? Wie gesagt, es verspricht, gigantisch zu werden…

Wer ist Chuck und warum „fm“?

Warum hat der Blog diesen Namen?

Chuck ist mein Spitzname. „Verpasst“ hat ihn mir ein ehemaliger Kollege und guter Freund. Da ich ja so ein, zwei Filme mag und mein Nachname Walker ist, gab es für ihn nur einen logischen Spitznamen für mich: Chuck. Denn Chuck Norris hatte in den 90ern ja diese TV Serie „Walker – Texas Ranger“. Und um diesen Spitznamen in der Firma auch gleich richtig einzuführen, schickte er eine E-Mail, die 100 der sogenannten „Chuck Norris Facts“ enthielt. Also diese Sprüche wie „Wenn Chuck Norris ins Wasser springt, wird er nicht nass, das Wasser wird Chuck Norris“ usw. Die Kollegen nahmen den Spitznamen sofort an und es ging sogar so weit, dass ich neuen Kollegen nur mit „Chuck“ vorgestellt wurde. Die witzigste Situation war die, dass ich ein Mal eine E-Mail an einen relativ großen Verteiler schickte. Kurz darauf wanderte ich durch die heiligen Hallen und unterhielt mich mit meinem „Täufer“. Ein relativ neuer Kollege laß währenddesse meine Mail und fragte laut in die Runde: „Wer ist eigentlich dieser Walker, der schickt mir dauernd E-Mails?!?!“ Darauf hin erwiderte ich grinsend, dass ich das wäre. Seine verdutzte Antwort war: „Nee, Du bist doch Chuck!“ 😀

Und warum „fm“? Würde ich eine Internetradiostation betreiben, wäre der Name eben Chuck FM. FM kann aber auch für Film und Musik stehen. Oder Fotographie und Medien. Oder, oder, oder…

Da fällt mir grade ein Film ein, der Musik bzw. Radio und Story sehr gut vereint: „Hart auf Sendung“ mit Christian Slater. Nur kurz zur Handlung: Die Familie eines Teenagers zieht von der Ostküste nach Arizona. Der Teenager findet zu den gleihaltrigen keinen Anschluss und versucht, mit seinem Kurzwellensender seine alten Freunde im Osten zu erreichen. Dies funktioniert nicht, er schafft es aber als „Happy Hard Harry“, seine Mitschüler zu erreichen, die das ganze über Radio hören können. Außerdem spielt er immer wieder Songs, sprich er betreibt einen Piratensender. So wird er zum unbekannten Helden seiner Schule, da er nebenbei illegale Machenschaften der Rektorin aufdeckt. Wie das ganze ausgeht, müsst ihr schon selber rausfinden. Ich hab den Film unzählige Male gesehen, da mich die Story packt und der Soundtrack Super ist.

Welcome to the real (or fictional?) world….

Ich sage oft: „Der Fernseher war früher mein bester Freund!“

Nun ja, stimmt nicht ganz, aber ich saß früher oft viel vor dem Kasten, speziell die Vorabendserien im ZDF hatten es mir angetan. Damals, als es nur 3 Programme gab.

Als dann der Kabelanschluss gelegt wurde, gings praktisch bergab mit mir. Sooo viele Programme, die gesehen werden wollten. Tele5 (nicht vergleichbar mit dem heutigen Sender…), RTL, Sat.1, Pro7. So viele Serien, die entdeckt werden wollten. So wurde ich zum Medienfreak. Filme, Serien, … ach ja, die Musik.

Mit der Musik fings eigentlich noch früher an. Als Kleinkind bekam ich irgendwann eine Kassette (ihr wisst schon, viereckig mit zwei Löchern, und manchmal brauchte man nen Bleistift, um den Bandsalat wieder in Ordnung zu bringen!) mit dem Titel „Goldene Europaerfolge ’83“ in die Finger. Das erste Lied da drauf war „Major Tom – Völlig losgelöst“ von Peter Schilling. Ein paar Songs später, oder wars auf der zweiten Seite?, kam dann Mike Oldfields „Moonlight Shadow“. Das Gitarrensolo aus diesem Lied hat mich wohl geprägt, denn nach wie vor steh ich auf gute, handgemachte, Musik, am liebsten mit viel Gitarreneinsatz. Dazu werde ich mich mit Sicherheit noch intensiv äußern!

Nicht vergessen darf ich die Kassetten mit den Abenteuern der drei ???, die Fünf Freunde, TKKG usw. Als ich dann irgendwann dank der Lucky Luke Comics lesen konnte, gings auch literarisch mit mir los. Eben die Bücher der vorgenannten Serien zogen mich in die fiktionalen Welten von Justus, Georgi, Klößchen & Co. Asterix und Lucky Luke gingen eigentlich auch immer. Heute sinds eher die Bücher von Tom Clancy, die mich fesseln.

Ihr seht, es gibt bei mir immer irgend eine mediale Verknüpfung. Vom Hörspiel zum Buch, vom Buch zum Film, vom Film zum Soundtrack usw. Generell nimmt momentan die Musik bei mir den größeren Stellenwert ein. Ich kann sie einfacher konsumieren oder genießen, als einen Film oder ein Buch.  Morgens im Bus, unterwegs im Auto, daheim via Stereoanlage…. Ich kann Dinge nebenher erledigen (dann konsumiere ich) oder einfach auf dem Sofa liegen und lauschen (dann genieße ich). Ich kann dabei abschalten. Bei einem Film oder einem Buch geht das eher weniger, da man ja sonst der Story nicht wirklich folgen kann.

Aber auch das wird sich mit Sicherheit wieder verschieben. Das tuts nämlich immer wieder. Letzten Sommer hab ich einige Filme täglich geschaut. Ich hatte (und habe immer noch) einige Filme, die ich in die Sammlung gestellt hab, aber bisher keine Lust hatte, sie auch anzusehen. Bei den BluRays bin ich jetzt bei Null ungesehenen, bei den DVDs sinds noch irgendwas um die 40… Von den ungelesenen Büchern fang ich jetzt gar nicht erst an.

Mal sehen, wo mich die Reise mit diesem Blog hinführt. Welcher Film wird als nächstes geschaut, welche CD gehört? Schaff ich es endlich Mal wieder, ein Buch zu lesen?